Herbstwanderung 2005

 

 

Rocky muss nachlösen –Wanderwoche Herbst 2005

 

Über viele Wochen im August und Anfang September hatte ideales Wanderwetter geherrscht, aber am Morgen bei Besteigen der S-Bahn in Sulzbach-Nord in Richtung Riesengebirge war der Himmel bedeckt. Aber damit haben wir vom Freundeskreis Jablonec schon ausreichend Erfahrungen gemacht. In konkurrenzloser Zeit ist Dresden – Neustadt erreicht, hier endet der Zug. Weiter geht’s mit der S-Bahn. Im Hauptbahnhof Dresden stoßen wir auf eine riesige Baustelle, die Orientierung ist schwer. Direkt vor dem Bahnhof wartet unser Bus . Bald ist das Gepäck verstaut und wir brummen gen Süden. Unterwegs zeigt sich auch mal die Sonne, aber kurz vor Reichenberg (Liberec) hüllt sich der Jeschken, mit über 1000 m der Hausberg der größten Stadt Nordböhmens, in Nebel ein. Nach 3 ½ stündiger Fahrt erreichen wir Jablonec, drehen eine Ehrenrunde über den Bahnhofsvorplatz und der Bus klettert auf schmaler Fahrstrasse gut 250 Höhenmeter nach oben, um die Wandergruppe bei der Wachsteinbaude (Horsky Hotel Straz) – dem ersten Quartier – an die frische Luft zu setzen. Nach dem Abendessen verschwinden die meisten Wanderer bald auf ihr Zimmer, nur eine kleine Minderheit will probieren, ob das Bier noch so gut schmeckt wie zwei Jahre zuvor.

 

Sonntagmorgen werden wir wach – bei verhangenem Himmel, aber es regnet wenigstens nicht. Die erste Zwischenstation der insgesamt 30 Personen starken Gruppe ist Jerusalem (Rejzek), beliebtes Ziel (von vor allem winterlichen) Kurzwanderungen. Mancher hat schon nasse Füße, denn in der Nacht hatte es kräftig geregnet und die Wiesen am Sacherkamm stehen unter Wasser. Weiter geht es auf der Strasse nach Jestrabi, bald biegen wir links ab Richtung Witkowitz (Vitkovice) und gehen abwärts. Nach einer kurzen Strecke durch das Tal der Kleinen Iser (Jizerka) verlassen wir wieder die Fahrstrasse. Der Weg führt langsam, aber stetig nach oben und will gar nicht enden. Es gibt ein paar Regentropfen, aber am Ende sind die Wolken mit uns gnädig. In unterer Ortslage von Benecko erreichen wir die Hancbaude. Uns erwartet ein behaglich eingerichteter Gasthof und nach freundlicher Begrüßung eine ebensolche Bedienung. Schnell finden alle Platz, eine Speisekarte in deutscher Sprache mit rd. 40 Gerichten wird präsentiert. Bald kommt das Essen, man sieht nur zufriedene Gesichter. Dann kann ich mit der Wirtin sprechen. Sie hat zwei Jahre praktische Erfahrungen in Deutschland sammeln können und weiß , wie man zufriedene Gäste gewinnen kann. Stolz zeigt sie die Zimmer: Alle mit optisch einwandfreier Nasszelle, die Schlafräume einfach, aber mit alten Möbeln gekonnt individuell eingerichtet.

 

Auf gleichem Wege kehren wir ins Tal zurück, um auf der Gegenseite wieder bergan zu steigen. Dann verlässt uns das Wetterglück: Es schüttet von oben wie aus Kübeln, man kann sich gar nicht schnell genug gegen diesen Überfall wappnen. Gut eine halbe Stunde müssen wir das ertragen, dann erreichen wir den Hof von Josef Gebrt, in Sulzbach bestens als Musikant und Rübezahl bekannt. Sein Kamin brennt schon und gibt soviel Wärme ab, so dass unsere Kleidung gut trocknen kann. Die Stimmung, die unter dem Regenguss stark gelitten hatte, schlägt bald wieder ins Positive um. Dabei hilft natürlich Mirek Kubat mit seiner Countryband „Fous“ kräftig mit. Später ist es möglich , auch draußen zu sitzen, vorübergehend zeigt sich sogar die Sonne. Das Abendbrot wird von der Wachsteinbaude hergebracht, so können wir den hereinbrechenden Abend in zünftiger Umgebung genießen. Per Bus geht’s zurück.

 

Montagmorgen begrüßt uns erneut ein verhangener Himmel. Wir legen die erste Wegstrecke per Bus zurück, dann treffen wir Josef Gebrt, der uns auch an diesem Tage führen wird. Die Sicht ist gar nicht so schlecht, es zeigt sich die Sonne. Aber dann entdeckt eine Wanderin tiefschwarze Wolken, die uns an diesem Tage nicht wieder verlassen werden.  Nach einer halben Stunde beginnt es zu regnen, und das 3 ½ Stunden lang. Wir werden nass von vorn , von hinten, von oben und von unten. Die Schuhe treffen ununterbrochen auf Pfützen (am Ende ist man einfach zu faul, diesen Fallen auszuweichen),  dazu werden wir auf dazwischenliegenden Straßenabschnitten von vorbeifahrenden Fahrzeugen vollgesprüht. Kurzum: Das Wasser dringt von oben irgendwie in die Kleidung ein und läuft unter wieder raus. Die Wandergruppe zieht sich weit auseinander, und schließlich verliere ich im unübersichtlichen Gelände die Übersicht. Ich weiß nicht mehr, wer vorne läuft und wer hinten. Es gilt nur noch, möglichst schnell das anvisierte Restaurant, den Rathauskeller in Starkenbach (Jilemnice)  zu erreichen. Als wir dort ankommen, werden wir unfreundlich begrüßt, denn wir gefährden offensichtlich ein pünktliches Arbeitsende um 15h. Außerdem hinterlassen wir große Pfützen auf dem Boden- und überhaupt: Man kann die mitgebrachte Feuchtigkeit regelrecht fühlen und riechen. Dann stelle ich fest, dass eine nicht kleine Zahl Wanderer noch gar nicht anwesend ist. In die aufkommende Besorgnis, diese könnten möglicherweise unsere Mittagsrast gar nicht finden, platzt die erlösende Botschaft: Auch der Rest ist da. Glücklicherweise hatte sich eine Wanderin das mittägliche Zwischenziel gemerkt und erfolgreich dorthin durchgefragt. Unter ziemlichem Stress (und weiter anhaltend unfreundlicher Bedienung) wird das Mittagessen eingenommen und dann geht’s in Eilschritten zum Bahnhof. Normalerweise wäre uns der Zug vor der Nase weggefahren, aber zum Glück hatte der Zug Verspätung. Allerdings will der Schaffner Rocky Dicke (das einzige vierbeinige Wesen in der Wandergruppe) die Mitfahrt im Isertalexpress verweigern. Ohne Maulkorb dürfe er nun mal nicht in die Bahn. Einstimmiger Protest aus 30 Kehlen lässt den Schaffner weich werden. Wir lösen einen Fahrschein für einen Erwachsenen ( = Hund) nach und schon setzt sich der Zug in Bewegung. In Jablonec teilt sich Gruppe, ein Teil benutzt das Straz - Taxi , ein Teil geht den Weg zu Fuß und der dritte Teil will das Cafe der  mit „rosa Volants bestückten“ Maruska aufsuchen. Die allerdings hat Montagnachmittag geschlossen. Wieder spielt der Zufall mit. Maruska hat uns entdeckt, öffnet für die Sulzbacher Gruppe (die sich auch noch um weitere – per Handy herbeigerufenen – Wanderer verstärkt) die Cafestube und ist froh über das unerwartete Kuchengeschäft.

 

Dienstag soll  der Wechsel ins nächste Wanderquartier „ablaufen“. Kurze Anreise per Bus, dann sind das erste Ziel die Hofbauden (Dvoracky). Glücklicherweise bleiben wir (von außen) unbehelligt, nun kommt die Nässe von innen – wir schwitzen. Es ist deutlich kälter als an den Vortagen. Wir gehen über die Elbfallbaude, in diesem Jahr erstmals seit vielen Jahren wieder geöffnet – mit Restaurant und Unterkünften. Weiter führt  uns der Weg zur Elbquelle. Dort ist reichlich Betrieb, wir treffen eine Wandergruppe aus dem Hintertaunus mit Quartier in Spindelmühle. Spontan erklingt „Hohe Tannen weisen die Sterne“, sicher zum ersten Mal seit vielen Jahren. Danach zurück zur Baude und von dort in den Elbgrund: Eindruckvoll stürzen sich die Wasser in die Tiefe. In Serpentinen geht’s über große Quadersteine  abwärts. Unten angekommen wartet auf uns ein langer Weg auf dem Talgrund. Nach jeder Wegkrümmung hofft man einen Blick auf Spindelmühle zu erhaschen, aber immer wieder vergebens. Der Weg zieht sich und zieht sich und zieht sich. Endlich treffen wir zwei Wanderer, die von Spindelmühle kommen und uns bereitwillig Auskunft erteilen. Der größere Teil der Gruppe beschließt daraufhin einzukehren, während die Unentwegten beschließen, den Bus herbeizuholen. Gut 30 Minuten später können wir die „Zurückgebliebenen“ wieder aufnehmen. Wir begrüßen als Fahrer einen alten Bekannten, Walter Kuhn – Gaber, der sich in Sulzbach gut auskennt. Onkel und Tante wurden nach der Vertreibung 1945 im Sulzbacher Finkenweg ansässig, er hat sie dort häufig besucht

 

Im Schloss zu Hohenelbe (Vrchlabi), dem heutigen Rathaus, wartet der stellv. Bürgermeister Pistora auf unsere Gruppe, um uns zu einer Schlossführung einzuladen und die Räume zu zeigen. Die eigentliche Führung wird dann richtig professionell durch eine Historikerin gemacht, die auch auf alle Fragen eine Antwort weiß. Da bekommt man erheblich mehr zu sehen als der normale Tourist, der sich mit den Abbildungen  wilder Tieren im Erdgeschoss zufrieden geben muss. Später nimmt uns unser Bus wieder auf. Da unser Gepäck an diesem Tage separat von Jablonec ins Hotel Arnika nach Hermannseifen (Rudnik) gereist war, ist bei der Ankunft dort alles vorbereitet. Der Dienstag ist auch besonders zu erwähnen, weil er uns als erster Tag nicht nass werden ließ.

 

Am Mittwoch wollen wir die Schneekoppe „bezwingen“: Schon bei dem Start des Busses scheint die Sonne. Nach einer guten Stunde Fahrt erreichen wir die Grenzbauden in Klein – Aupa (Pomezni Boudy / Horni Mala Upa) . Noch immer scheint die Sonne (und sie bleibt uns auch bis zum Nachmittag erhalten). Wir machen uns nach kleinen Provianteinkäufen auf den Weg und erreichen gut 2 ½ Stunden später – natürlich durchgeschwitzt - die Schneekoppe. Oben auf der Koppe herrscht reger Betrieb, viele – überwiegend polnische - Schulklassen und deutsche Wandergruppen treiben dort „ihr Unwesen“. Man muss sich erst daran gewöhnen, dass die Böhmische Baude abgerissen ist. An ihrer Stelle soll ein ziemlich futuristisches Gebäude entstehen. Bei der Einkehr in der polnischen Gipfelbaude stellen wir gegenüber früher eine schmackhaftere Verpflegung fest. Offensichtlich hat der Baudenwirt nicht nur Reue gelobt, sondern die gelobte Besserung auch in die Tat umgesetzt. Beim Abstieg meldet sich bei mir ein Fersensporn, der mich an den nächsten Tagen schmerzhaft  verfolgen wird. Am Schlesierhaus teilt sich die Gruppe, ein Teil hat den Umweg über die Wiesenbaude (Lucni Bouda) gewählt. Der Weg ist sehr holprig, aber hat dafür viel Charakter. Später wird mich noch der eine oder andere Wanderer darauf ansprechen. Der Kammweg zieht sich in die Länge, aber trotzdem wird es nicht langweilig. Immer wieder gibt es schöne Aussichten nach Schlesien. Klaus Preissler kennt sich gut aus und weiß viel zu erzählen.  Später werden wir bei der Spindlerbaude wieder zusammentreffen, um gemeinsam mit dem letzten Linienbus ins Tal zu fahren, wo uns Walter auf uns wartet.

 

Die Busanreise am nächsten Tag geht nach Schatzlar (Zacler). Wir sind mit Herrn Mach verabredet, der das dortige Regionalmuseum leitet. Er gibt eine sehr gute Einführung und steht auch für Fragen jedweder Art Rede und Antwort. Schatzlar war ein bedeutender Bergbauort (bis 1992), mit einem auch heute immer noch nennenswerten deutschen Bevölkerungsanteil. Da die Tschechoslowakei 1945 nicht über ausreichend Bergarbeiter verfügte, gab es hier so gut wie keine Vertreibung. Das Museum ist sehr gut aufgestellt, die Beschriftung durchgängig in Tschechisch / Deutsch / Polnisch. In vier Bereichen befasst man sich mit  Regionalhistorie, bekannten Persönlichkeiten, dem Bergbau und dem alltäglichen Leben der Menschen. Einer der Glanzpunkte der Ausstellung: die ziemlich realistische Darstellung eines Bergmanns auf einer Latrine. Positiv überrascht sind wir von dem deutlichen Bemühen um eine tabulose, offene Darstellung der jüngsten Vergangenheit.

 

Auf dem Weg durch Schatzlar werden wir immer wieder ( deutsch) darauf angesprochen, woher wir kommen. Nebenbei erfährt man von den Leuten viele interessante alltägliche Dinge – von früher und von heute. Nebenbei: Überall bieten Immobilienmakler auf Informationstafeln in holländischer Sprache ihre Dienste an. Auf diese Werbung hin angesprochen, erhalten wir die Auskunft , dass sich inzwischen eine ansehnliche Anzahl Häuser in holländischem Eigentum befinde.

Am nahen Grenzübergang (nur für Fußgänger und Radfahrer) stellt sich heraus, dass nicht alle Wanderer ihren Personalausweis eingesteckt haben. Somit kann sich nur ein Teil der Gruppe auf polnisches Gebiet begeben, der Rest macht sich schon sofort auf die Suche nach dem Mittagstisch in der Gaststätte „U Holub“ (Zum Holub). Schatzlarer Bürger hatten uns gesagt, es lohne sich, das erste schlesische Dorf hinter der Grenze mit dem Namen Kunzendorf ( Niedamirow) aufzusuchen, denn dort sei die Zeit sei 60 Jahren , also seit 1945 ,stehen geblieben. Das wurde uns auch später von unserem Neugierigen – Spähtrupp bestätigt. Mittlerweile war das Essen bestellt und auch zügig auf den Tisch befördert worden. Als die zweite Hälfte der Hungrigen ankam, konnte auch sie zügig bedient werden. Es gab gute und schmackhafte Hausmannskost, freundlich und aufmerksam serviert – wirklich eine Empfehlung für spätere Gelegenheiten.

 

Der Wirt wies uns den Weg zu unserem nächsten Ziel, der Festung Stachelberg. Aber am Morgen hatten wir eine schlechte Auskunft erhalten über die Entfernungen und auch die Wanderkarte war schwierig zu lesen (= unzutreffende Entfernungsangaben). So war der Rückweg plötzlich 18 km statt angesagten 13 km lang, sehr zum Kummer des in diesem Fall wirklich unschuldigen Wanderführers  Das wiederum freute vor allem die Weicheiwanderer, die anstelle eines ehrenhaften Fußweges den Bus nach Trautenau vorgezogen hatten. Der harte Kern aber wurde belohnt mit einer sehr schönen Wegstrecke. U.a. führte uns der Weg über die soeben erwähnte Festung Stachelberg, das größte – meist unterirdisch gelegene – Befehlszentrum der Masaryk Linie – einer Bunkerkette , die von 1935 bis 1938 als Verteidigungslinie gegen das Deutsche Reich errichtet worden war. Ein Teil der unterirdischen Gänge mit einer Länge von insgesamt 3,5 km Länge kann im Rahmen einer Führung begangen werden. Leider war es aber außerhalb der Saison nicht möglich, dort und im dazugehörigen Museum eine Führung zu bekommen. Der weitere Weg führte uns meist über angenehme Waldwege, durch herbstlich gefärbtes Laub und  endlose Fichtenwälder, bis wir am Spätnachmittag Trautenau erreichten. Die Zeit war spitz gerechnet  – es blieben nur noch fünf Minuten bis zur Abfahrt unseres Busses. Leider mussten wir später hören, dass sich einzelne Wanderer unerlaubterweise Vorteile verschafften, indem sie das Ziel per Autostop erreichten (Pfui !)

Am Abend stellte sich Hans Bukovjan ein und bestritt den musikalischen Part der Woche. Es gab viel vom Tage zu erzählen, und es soll auch etwas später geworden sein als an den Tagen zuvor.

 

Am Freitag wurde geschlampert – aber das hatten wir uns angesichts der guten Wanderleistungen der Vortage verdient. Am Vormittag brachte uns „unser“ Busfahrer Walter nach Hohenelbe, beim Einkaufsbummeln wurde auf eigene Faust ein Stück  tschechischer  Alltag entdeckt. Zu Mittag versammelten wir uns im Hotel „U Labut“ (Zum Schwan) – Küche und Bedienung waren wieder einmal – wie schon so oft- nicht nur ohne Tadel, sondern ernteten verdientes Lob. Bald hieß es aufbrechen, denn wir wollten ja auch einmal Linienbus fahren. Während die meisten Reiseteilnehmer sich mit dem Packen ihrer Koffer beschäftigten, machte ich mich mit Andreas und Bernd auf Spurensuche. Bernd kutschierte uns nach Arnau (Hostinne). Andreas Vater war dort aufgewachsen und vor einigen Jahren mit ihm in die Heimat gefahren, aber Vieles von dem Gesehenen und Gehörten war an Andreas vorbeigerauscht. Nach und nach gelang es, auch durch Zufall, das Haus ausfindig zu machen, das einmal die Familie beherbergt hatte. Dann kam es noch zu einem interessanten Gespräch mit einem Anwohner, der 1945 nach Arnau gekommen war und die Nachkriegszeit vor Ort erlebt hatte.

 

Nach dem Abendessen öffneten sich für uns die Kirchentüren der örtlichen St. Wenzelskirche zu einem Konzert auf einer Rieger – Orgel. Die Orgelbauerdynastie Rieger gehörte zu den bekanntesten Orgelbauern der österreichisch – ungarischen Monarchie. Schon aus diesem Grunde gerät ein Konzert immer zu einem größeren Erlebnis. Bespielt wurde das Instrument von dem heutigen Orgelbaumeister Mison, der von seiner Schwester vokal begleitet wurde. Beide Künstler boten ein sehr anspruchsvolles Programm, der Beifall am Ende zeugte von viel Lob , wieder einmal hatten wir ordentlich Glück gehabt. Zugleich war die Stunde ein besinnlicher Abschluss der Woche.

 

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen - bis zum nächsten Besuch in 2 Wanderjahren. 2006 wird  die Hohe Tatra unser Ziel sein. Unterbrochen wurde die Rückfahrt in Reichenberg für einen kurzen Einkaufsbummel. Dabei trafen sich – wie bei früheren Gelegenheiten auch - die meisten Reiseteilnehmer im Antiquariat Fric. Der weitere Reiseverlauf verlief unkompliziert, selbst die Deutsche Bahn war bei der Ankunft in Frankfurt unerwartet überpünktlich.

 

Unser Dank gilt allen, die uns bei Vorbereitung und Durchführung unermüdlich unterstützt haben, d.h. vor allem dem stellv. Jablonecer  Bürgermeister Kubat und unserem langjährigen Freund aus dem Isergebirge Klaus Preissler.